VETtherm® Ratgeber +++ Das 1 mal 1 der Zusatzs...

VETtherm® Ratgeber +++ Das 1 mal 1 der Zusatzstoffe im Hundefutter

VETtherm®  Ratgeber +++ Das 1 mal 1 der Zusatzstoffe im Hundefutter

 

Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe, Gehaltsangaben! Was steht auf dem Hundefutteretikett und was ist wirklich enthalten!

Lesen Sie hier das 1 mal 1 der Zusatzstoffe im Hundefutter. Welche Deklarierungen sind gesetzlich vorgeschrieben und was sagen diese Werte über die Qualität des Hundefutters aus ....

 

Rohprotein im Hundefutter:

Rohproteine sind Eiweißverbindungen, die aus hochwertigen Eiweißen bestehen können. Jedoch können diese Eiweißverbindungen auch aus industriellen Abfallprodukten resultieren.

 

Rohfette im Hundefutter:

Sind Fette von unbestimmter Qualität. Es kann sich hier um hochwertige und verwertbare Fette handeln, aber auch um Fette aus Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie.

 

Rohfaser im Hundefutter:

Der Rohfasergehalt beschreibt die unverdauliche Pflanzenanteile des Futters.

 

Rohasche im Hundefutter:

Der Rohaschegehalt im Hundefutter wird durch starkes Erhitzen des Futters ermittelt. Er zeigt den unverdaulichen Wert der Stoffe an, die nach dieser Erhitzung übrig bleiben. Je geringer der Prozentwert an Rohasche ist, umso höher die Qualität des Hundefutters.

 

Cellulose im Hundefutter:

Cellulose besteht aus unverdaulichen Pflanzenanteilen und dienen in der Regel als Füllstoff. Cellulose wird unter anderem auch zur Papierproduktion benutzt.

 

Cerealien im Hundefutter:

Cerealien sind aus der Getreideindustrie gewonnene Abfallprodukte, welche für Hunde unverwertbar sind.

 

Eiererzeugnisse im Hundefutter:

Hierunter fallen in der Regel die Eierschalen, die jedoch hochwertiges Kalzium liefern.

 

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse im Hundefutter:

Bei der Angabe von "Fleisch" kann es sich tatsächlich um Fleisch handeln, welches wir von unserem Metzger kennen. (Was jedoch aufgrund es Preises eher unwahrscheinlich ist). Unter dem Begriff "Fleisch" im Hundefutter fallen jedoch auch: minderwertiges Fettgewebe, Häute, Sehnengewebe und Schleimhäute.

Die Bezeichnung "tierische Nebenerzeugnisse" umfassen u.a. Innereien, Knochen, Blut, Federn, Schnäbel, Horn, Knorpel und Urin.

 

Inulin im Hundefutter:

Ist für Hunde ein unverdaulicher Ballaststoff.

 

Pflanzliche Nebenerzeugnisse im Hundefutter:

Sie stellen eine Zusammenfassung aller Abfallprodukte aus der pflanzenverarbeitenden Industrie dar, wie z.B. Pressrückstände, Grannen, Getreideschalen.

 

Soja im Hundefutter:

Soja ist ein für Hunde nur schlecht verwertbarer Energielieferant.

 

Gemüse im Hundefutter:

Hierunter fällt Gemüse jeglicher Art, ob frisches Gemüse oder haltbar gemachtes Gemüse.

 

Öle und Fette im Hundefutter:

Sie können aus tierischem wie auch aus pflanzlichen Ursprungs resultieren, sagen als pauschalisierte Angabe jedoch nichts über deren Qualität aus.

 

Natürliche Aromastoffe im Hundefutter:

Sie werden aus natürlichen Aromaträgern gewonnen. Meist handelt es sich um ätherische Öle, die in Kombination verschiedene Geschmacksrichtungen ergeben.

 

Naturidentische Aromastoffe im Hundefutter:

Sind künstlich hergestellte Aromen, die den natürlichen Aromen in chemischer Hinsicht gleichen.

 

Künstliche Aromastoffe im Hundefutter:

Künstliche Aromastoffe werden ausschließlich synthetisch hergestellt und dienen in der Regel als Geschmacksverstärker. Sie haben jedoch weder den Hintergrund eines natürlichen Rohstoffes, noch den eines natur identischen Geschmacksträgers.